E wie Essen

Heller Hund streckt Zunge raus vor seinem Futternapf
Zhaolong V.

In Italien gibt es gute Pasta, in Griechenland Moussaka und in Spanien die Paella. Im Urlaub woanders, und vor allem etwas Anderes zu essen, gehört doch einfach dazu. Das gilt aber nur für die Zweibeiner! Für den Hund sollte ausreichend Futter von zu Hause mitgebracht werden, da der empfindliche Hundemagen sonst schnell überfordert ist.

Auch sollten die gewohnten Fütterungszeiten nach Möglichkeit eingehalten werden. Ist man längere Zeit unterwegs, empfiehlt sich vorab eine kleine Recherche: Welche Futtermittel gibt es vor Ort zu kaufen? Welche Produkte stimmen mit den Inhaltsstoffen von der gewohnten Marke überein? Das mag sich im ersten Moment vielleicht aufwendig und lästig anhören, doch zahlt es sich aus: Niemand möchte die Ferienwohnung mit DanKlorix vom Hunde-Durchfall befreien oder an der Promenade verzweifelt versuchen, Kot-Kleckse einzusammeln. 

F wie Flugzeug

Gleich vorweg: Fliegen mit Hund ist zwar möglich, aber keinesfalls die beste Möglichkeit, um mit dem geliebten Vierbeiner in den Urlaub zu starten. Auch wenn kleinere Hunde (je nach Fluglinie bis zu zehn Kilo) mit in den Passagierraum dürfen, müssen sie während der gesamten Zeit in der Transportbox bleiben.

Für alle größeren Hunde geht es direkt in den Frachtraum. Ja, dieser ist vollklimatisiert und ja, er ist auch beheizt. Dennoch sind die Tiere durch die ungewohnte Umgebung, die lauten Geräusche und den Höhenunterschied einem enormen Stress ausgesetzt. Daher sollte eine Flugreise mit Hund genauestens überlegt und durchdacht werden!

Reisen mit Hund im Flugzeug? Nicht die beste Idee
Tanner Crockett

G wie Gehorsam

Andere Länder, andere Sitten. Nur weil der Hund in Deutschland das seit Jahren ungeschlagene Haustier ist, heißt das noch lange nicht, dass er auch in anderen Kulturkreisen so beliebt ist. Daher sollte unbedingt eine gewisse Grundgehorsamkeit sitzen. Leider kann nicht davon ausgegangen werden, dass der sonst so gehorsame Hund auch im Urlaub perfekt aufs Wort hört. Nicht selten kommt es zu dem Phänomen „Andere Länder – anderer Hund“. Die neuen Geräusche, Gerüche und ungewohnten Situationen können unseren Vierbeiner mal schnell aus dem Konzept bringen. Das trifft übrigens auch auf das Alleine-Bleiben zu: Kann der Hund zu Hause problemlos in der Wohnung gelassen werden, heißt das noch lange nicht, dass er sich auch in der Ferienunterkunft unauffällig verhält.